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Herbert Wintersohl

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JS – Magazin
Die evangelische Zeitschrift für junge Soldaten, November 2009, S. 31

Erst Helm, dann Sieb

Aus dem Abwurftank der JU wurde die heimische Badewanne.Oder ein Ruderboot. Der Gasmaskenfilter kam auf den Tisch, als Zuckerdose. Und der Stahlhelm wurde durchlöchert und in der Küche als Sieb benutzt. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bastelten die Menschen in ihrer Not aus Kriegsgerät Alltagsgegenstände, die ihnen im zerbombten Deutschland an allen Ecken fehlten. 1948 kam dann die Währungsreform, die Deutschen konnten sich wieder Dinge im Laden kaufen – und die umgebauten Wehrmachtsgegenstände waren nur noch „Kriegsschrott“, den keiner mehr wollte. Herbert Wintersohl, Hauptfeldwebel beim LTG 61 in Penzing, hat diese Teile nun in jahrelanger Sammlerarbeit zusammengetragen und eine Ausstellung daraus gemacht: „Notlösungen“ heißt sie und ist bis März 2010 in Lindenberg bei Buchloe zu sehen. Wer möchte kann die Ausstellung auch in seine Kaserne holen – das Coolste sind die Geschichten, die Herbert Wintersohl bei Führungen zu jedem Ausstellungsstück erzählen kann.
Kontakt und Infos unter www.herbert-wintersohl.de.

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Für Vereine und Schulen

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Aktuelle Ausstellung

Notlösungen:

Die Wanderausstellung hat zur Zeit  Winterpause.

Einen Fernsehbeitrag zu dieser Ausstellung in Lindenberg bei Buchloe sehen Sie hier. .

Aktueller Vortrag

Vortrag:

Den nächsten Vortrag können Sie am Mittwoch, 30. März 2011 im Pfarrsaal in Peiting hören. Thema: Die Vögte von Schongau - Die mächtigsten Männer des 13. Jahrhunderts kamen aus Hausen bei Peiting!